Was ist nördlicher see-elefant?

Der Nördliche See-Elefant, auch als Elephas maritimus oder Mirounga angustirostris bekannt, ist die größte Robbenart der Welt. Er lebt hauptsächlich in den Gewässern des Pazifischen Ozeans, vor allem vor den Küsten Kaliforniens, Alaskas und Russlands.

Die männlichen nördlichen See-Elefanten sind mit einer Länge von bis zu 6,8 Metern und einem Gewicht von bis zu 4.500 Kilogramm deutlich größer als die Weibchen, die in der Regel rund 3,6 Meter lang und bis zu 900 Kilogramm schwer sind. Die Männchen haben außerdem ein markantes, vorspringendes Nasenbein, das ihnen den Namen "See-Elefant" eingebracht hat.

Die nördlichen See-Elefanten ernähren sich hauptsächlich von Tintenfischen und Fischen, wobei sie relativ tief tauchen können. Sie sind ausgezeichnete Schwimmer und können bis zu 30 Minuten unter Wasser bleiben, um nach Beute zu suchen.

Die Fortpflanzung der nördlichen See-Elefanten findet hauptsächlich während des Winters statt. Die Männchen bilden kolonienähnliche Haremsgruppen, in denen ein dominantes Männchen die Kontrolle über mehrere Weibchen hat. Die Paarung findet im Wasser statt und das Weibchen bringt nach einer Tragzeit von rund 11 Monaten ein einzelnes Junges zur Welt.

Der Nördliche See-Elefant war aufgrund von übermäßigem Harpunenfang fast bis zur Ausrottung gefährdet. Durch Schutzmaßnahmen hat sich jedoch die Population seit den 1950er Jahren erholt. Dennoch sind sie immer noch bedroht durch verschiedene Gefahren wie Fischernetze, Ölverschmutzung und den Klimawandel, der ihre Lebensräume beeinflusst.

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